A. Aschauer - Vom Elementargedanken zum Monomythos - Die Evolution moderner Erzählstrukturen

Wir gehen auf eine Reise zu den Wurzeln des Homo Narrans und damit auch auf eine Reise in unsere Innenwelten, in kollektive Gedächtnisspeicher voll mit Bildern, Metaphern und Erzählstrukturen,  beginnend vor etwa 30.000 Jahren bis in die Jetztzeit.

Wo tragen wir diesen Elementargedanken in uns, wie verleihen wir ihm Ausdruck, teilen ihn unserem Umfeld mit - abstrahiert und personifiziert?
Wie wurde dieser Gedanke zum Monomythos, transformiert zur Basis einer audiovisuellen Unterhaltungsindustrie mit enormen Umsatzzuwächsen? Welche Narrative drücken sich in der Entwicklungsgeschichte künstlerischen Schaffens aus, ab wann wird Kunst auch zur Kommunikation, zu Erklärungsmodellen der Welten um uns und in uns?
Wo treffen einander Otto Rank, Joseph Campbell, C.G .Jung, George Lucas und die Venus von Laussel?
Und was hat das Heidenröslein mit Steven Spielbergs Weißem Hai zu tun?
Und wo sind letztlich die Berührungspunkte zu Therapiekonzepten, die mit Metaphern und Trancephänomenen arbeiten.

In diesem Workshop geht die Power zu einem Teil von den gleichnamigen Points aus, zum anderen Teil aus der erzählerischen Kraft und Energie, die aus den TeilnehmerInnen kommt. In der Mitte, dort wo die Innen- und Außenwelten einander berühren, werden wir einander treffen – in Hollywoogry!