J. Peichl - „Wenn wir dafür noch keine Worte haben“- ein interessantes Ego-State- und EMDR-Modell zur Arbeit mit frühen Traumata und Vernachlässigung (nach Sandra Paulsen)

Dieser Workshop ist für Kollegen*innen gedacht ist, die sehr frühe Traumata und Vernachlässigungen in der Bindungsphase behandeln. Ich integriere mehrere Behandlungsstrategien zu einen umfassenden multimodalen Ansatz, der auf die unausgesprochenen frühen Erfahrungen des Patienten abgestimmt ist. Der Workshop basiert auf den innovativen und grundlegenden Beiträgen von Sandra Paulsen und Katie O'Shea und integriert damit mein Verständnis für komplexe Traumata, dissoziative Störungen und die Neurobiologie der traumatischen Dissoziation. Der Ansatz der Arbeit mit frühen Traumata besteht in seinem Grundkonzept aus den Therapieschritten: 1) „Containment“ 2) „Safe State“, 3) Zurücksetzen fest verdrahteter subkortikaler affektiver Schaltkreise und 4) die „zeitliche Integration“ auf der Zeitlinie. Der Timeline-Ansatz integriert auch Ego-State-Arbeit, um die Loyalität gegenüber dem Angreifer und das Problem der Täterintrojekte zu reduzieren und das innere System zu optimieren.
Vorerfahrungen in Ego-State-Therapie und Arbeit mit traumaassoziierten Störungen wär hilfreich.

Literatur:
Paulen Sandra and Kate O’Shea: „When there are no words. Repairing early Trauma and Neglect from the Attachment Period with EMDR Therapy. Braunbridge Island (Washington): A Braunbridge Institut für Integrative Psychology Publication, 2017

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