E. Muffler - Hypnosystemische Konzepte in der Psychoonkologie

Krebsdiagnosen und -behandlungen beeinflussen den erkrankten Menschen ebenso wie sie die Menschen im Umfeld des Erkrankten beeinflussen. Diagnose und Behandlung induzieren Trancen und führen zu einer hohen Suggestibilität der Betroffenen. Dies erfordert eine reflektierte Kommunikation der Behandler/-innen und fundierte Kenntnisse über die suggestive Wirkung verbaler und nonverbaler Kommunikation. Hypnosystemische Interventionen können die Menschen des gesamten Systems wieder handlungsfähig machen und die Lebensqualität deutlich verbessern. Insbesondere bietet die Hypnotherapie sehr gute Möglichkeiten die Linderung von auftretenden Symptomen wie Übelkeit, Schmerzen, Angst zu erreichen.

Dafür kann man das psychotherapeutische Setting mit Einzel-, Paar- oder Familienterminen ebenso einsetzen, wie Beratungsgespräche oder informelle Gespräche, die sich im Behandlungsablauf ergeben. Die vorgestellten Konzepte sind deshalb für das Setting in der Psychotherapie ebenso geeignet wie für das ärztliche oder psychosoziale Beratungsgespräch in der Onkologie.

Im Workshop werden neben den besonderen kommunikativen Wirkfaktoren hypnotherapeutische und systemische Interventionen und Gesprächsstrategien zur Symptomlinderung vorgestellt am Beispiel der Reduktion von Übelkeit unter der Chemotherapie.

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