Dana Juraschek

neumeyerDipl.-Kunsttherapeutin

Jahrgang 1970, Mutter einer erwachsenen Tochter, zertifizierte Zaubertherapeutin und Ausbilderin (Modul I) des Therapeutischen Zauberns® von Annalisa Neumeyer, zertifizierte Weiterbildung in Kinder- und Jugendlichenkunsttherapie an der Alanus Hochschule, seit vielen Jahren selbständig tätig in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, künstlerische, kunsttherapeutische und zaubertherapeutische Gruppen- und Einzelarbeit, Mitarbeiterschulungen. Lehrauftrag an der Medical School Hamburg, Department Kunst, Gesellschaft und Gesundheit.

www.kunsttherapiezauber.de

Wieslaw Karolak

karolakProf. Dr.

Bildungsweg:
- 1999 Doktor h.c. an der Universität Bielefeld
- 1994 Professorentätigkeit an der Akademie für Bildende Künste und Design Poznań

Ehrungen und Auszeichnungen:
- 1999 Edwin Ziegfeld Preis für hervorragende internationale Leistungen in der Kunsterziehung, USA.

Arbeitsplätze:
- Inhaber des Lehrstuhls (Professor) für Künstlerische Bildung an der Akademie für Bildende Künste und Design Lodz, Leiter des Studios INTERMEDIA
- Vice Präsident des Polnischen Kunsttherapie Gesellschaft KAJROS

Arbeitsgebiete:
- Entwicklung von Aktionen, Performances, Veranstaltungen, Theater, Filmen, künstlerischen Workshops.
- Durchführung einer Reihe von Aktionen, Performances und Workshops in Polen und im Ausland, insbesondere in Deutschland, Finnland, England und Österreich.
- Ausstellung von Arbeiten in Museen und Galerien in Lodz, Warschau, Poznan, Berlin, Chicago, Düsseldorf, Helsinki, Prag, Paris, Tokio.

Kris Klajs

klajsDipl.Psych. (PL)

ist der Direktor des polnischen Milton Erickson Instituts und einer der führenden Hypnotherapeuten in Europa. Schon vor der politischen Wende in Polen war er in den 80er Jahren einer der Köpfe eines ersten privaten polnischen Ausbildungsinstituts für Psychotherapie. Er war der erste und längere Zeit der einzige Psychologe in Polen, der sowohl bei den Psychologen als auch bei den Psychiatern den Supervisoren-Status hat. Klajs organisierte mit seinem Team zahlreiche Tagungen in Polen, darunter den 4. Europäischen Kongress für Ericksonsche Hypnose und Psychotherapie in Krakau. Das polnische Milton Erickson Institut P.I.E. und das Rottweiler Institut organisieren seit über 20 Jahren (2011 war das 20-jährige Jubiläum) jährlich ein äußerst beliebtes internationales Trainings-und Supervision-Seminar im Kloster Wigry im äußersten Nordosten Polens in der Nähe von Litauen. Wie neulich jemand konstatierte, ist dies vermutlich das am längsten andauernde erfolgreiche Ost-West-Projekt in Europa. 

Krzysztof Klajs hatte in den 90er Jahren eine populäre nächtliche Live-Radiosendung, in der er Hörer bezüglich Lebensproblemen beraten hat. Schon damals erzählte er, wie er auch hochkarätige Politiker gecoacht und beraten hat. Er war im Wahlkampf-Team um Lech Walesa.

Vor einigen Jahren machten wir einmalig zusätzlich im Winter eine Seminarwoche in Wigry. Wir hatten als Tagungsthema "Mentales Training". Es handelte sich sozusagen um ein Pilotprojekt unserer Tagung Mentales Stärken. Kris Klajs vermittelte uns in einem originellen Workshop verständlicherweise ohne uns konkrete Einblicke in seine Arbeit zu gewähren, wie es einem Politiker und seinem Coach geht.

www.p-i-e.pl

Matthias Ohler

ohlerM.A. (D)

Philosoph, Linguist, Systemischer Berater & Coach, Musiker, Sänger & Chorleiter. Praktizierender Atmosphäriker.
Geschäftsführer der Auer & Ohler GmbH Heidelberger Kongressbuchhandlung. Mitbegründer des Ludwig-Wittgenstein-Instituts, Leiter der Carl-Auer Akademie, Geschäftsführer des Carl Auer Verlags, Dozent für Weiterbildungsinstitute und Hochschulen.
www.matthias-ohler.de

Jochen Peichl

peichl hpDr.med. (D)

Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin. Ausbildungen in Psychoanalyse, Gruppentherapie, Psychodrama, EMDR und Ego-State-Therapie. Früherer Oberarzt der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapeutische Medizin am Klinikum Nürnberg und in freier Praxis.
In den letzten Jahren hat sich Jochen Peichl auf die Behandlung von Patienten mit Borderline-Störungen, Patienten mit trauma-assoziierten Störungen und dissoziativen Störungen spezialisiert. Langjährige Dozententätigkeit am Analytischen Institut Nürnberg und Organisation eigener Weiterbildung in traumatherapeutischen Verfahren.
Als einer der ersten hat Jochen Peichl die Ego-State-Zertifizierung absolviert.

Eva Pollani

pollaniM.Sc. (A)

Hypnosepsychotherapeutin in Ternitz, Niederösterreich. Sie wurde in der ÖGATAP in Hypnosepsychotherapie ausgebildet, hat bei der Milton Erickson Gesellschaft Austria das Kindercurriculum absolviert und ist direkte Schülerin von Dr. Woltemade Hartman, Dr. Maggie Philips und Dr. Claire Frederick in Ego State Therapie sowie Eye Movement Integration. Eva Ferstl lässt verschiedene Methoden wie EMI (Eye Movement Integration) und Impact Therapie sowie Körpertherapeutische Interventionen (Energiepsychologie nach Dr. Gallo) und Somatic Experiencing (nach Dr. Peter Levine) in ihre Arbeit einfliessen und bietet so ihren Patienten einen integrativen Therapieansatz. Eva Pollani ist Ausbilderin und Supervisorin für Ego-State Therapie und Eye Movement Integration und Secretary und Treasurer von ESTI, Ego State Therapy Intern.

Arbeitsschwerpunkte und Berufserfahrung:
Niedergelassen als Hypnosepsychotherapeutin in eigener Praxis inTernitz, Österreich
Arbeit mit Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und Paaren
Lehrtherapeutin für Hypnose der Österreichischen Gesellschaft für angewandte Tiefenpsychologie und allgemeine Psychotherapie
Lehrtrainerin und Supervisorin für Ego State Therapie und Secretary und Treasurer der Ego State Therapie International (ESTI)
Gründerin und Leiterin der Ego State Therapie Austria (EST-A)
Approbierte EMI Therapeutin, Trainerin und Supervisorin
Approbierte Lehrtrainerin und Ausbildnerin für Impact-Therapy
Zertifizierte Paartherapeutin nach John und Julie Gottman
Somatic Experiencing Therapeutin nach Peter Levine
Zertifizierte Zaubertherapeutin
Zertifizierte Psychotraumatherapeutin
Zertifiziert in Energetischer Psychologie nach Fred Gallo

Ausbildungen
Ausbildung in Hypnosepsychotherapie bei der ÖGATAP
Weiterbildung in Hypno- und Kurzzeittherapeutische Konzepte für die Arbeit mit Kinder und Jugendlichen bei der MEGA
Weiterbildung in Ego-State-Therapie bei Claire Frederick, Woltemade Hartman und Maggie Philipps, Zertifizierung nach der internationalen FEST-Regelung
Weiterbildung und Akkreditierung in Eye Movement Integration (EMI) durch Dr. Danie Beaulieu (Ph.D.) von der Académie Impact in Quebec, Kanada
Weiterbildung und Akkreditierung in Impact Therapy durch Prof. Ed Jacobs von Impact Therapy Associates in West Virginia
Weiterbildung in Zaubertherapie bei Annalisa Neumeyer
Weiterbildung in spezieller Psychotraumatherapie beim IPTT
Weiterbildung in Energetischer Psychologie durch Fred Gallo mit Abschluss des gesamten Weiterbildungscurriculums
Weiterbildung in Couples Therapy bei John und Julie Gottman
Masterclass in Hypnotherapy in Milton Erickson´s Haus in Phoenix, Arizona bei Jeff Zeig und Lilian Borges Zeig
Weiterbildung in Somatic Experiencing bei Peter Levine, Maggie Phillips, Larry Heller, Ale Duarte und Maggie Kline

Veröffentlichungen
Masterthesis in Psychotherapieforschung: „Welche Kindheitserinnerungen unterstützen die Entscheidung, Hypnosepsychotherapeut zu werden“

2014: Marie und der Zauber der Verwandlung - Fallbeispiel einer Traumabehandlung mit Ego State Therapie, in: Der singende Pantomime, Hrsg: Wiltrud Brächter, Carl Auer, Heidelberg.

Besonderheiten
Im Gründungskomitee und amtierende Secretary und Treasurer von Ego State Therapy International (ESTI)
Gründerin und Leiterin der Ego State Therapie Austria (ESTA)
Co-Leiterin des Weiterbildungscurriculums für Hypnose der ÖGATAP
Nationale und Internationale Referentin für Hypnosepsychotherapie und Ego State Therapie
auf der Laufbahn zur Lehrtherapeutin mit voller Lehrbefugnis der ÖGATAP

Claudia A. Reinicke

reinickeDipl.Psych. (D)

Ich bin geboren 1965 und habe mein Studium der Psychologie in Landau und Tübingen (Prof. Revenstorf / Prof. Schlottke) absolviert. Die Mitarbeit in Forschungsprojekten zum Thema „Hochbegabung“ (A. Stapf) und in einer niedergelassenen Praxis mit ADHS-Kindern, fanden mein besonderes Interesse. 1992 habe ich meine Forschungs-Diplomarbeit bei P. Schlottke zum Thema „Implizites Gedächtnis bei ADHS-Kindern und Nicht-Betroffenen“ durchgeführt, mein erstes Kind bekommen und arbeite seit 1993 in eigener Praxis. Seither ist die Zusammenarbeit von Eltern, Kindern, Gruppen, Miterziehern und Lehrern ein wichtiger Bestandteil meiner Therapien. Seit 2004, nachdem mein fünftes Kind ein Jahr alt war, bin ich tätig als approbierte Kinder– und Jugendlichenpsychotherapeutin. Meine Ausbildungen umfassen den Bereich der kognitiver Verhaltenstherapie, Entspannungsverfahren, Autogenen Trainings und Hypnose in Einzel- als auch in Gruppensitzungen. Außerdem habe ich die Ausbildungen in PEP (Prozess- und Embodimentfokusssierter Psychologie nach M. Bohne) und im lösungsfokussierten Cooperationprogramm nach B. Furman genossen. Außerhalb meiner Praxis bin ich seit 1993 als Coach und Ausbilder im Erwachsenenbereich tätig, v.a. im Bildungswesen. Teamentwicklung und Konfliktmanagement in Schulen sowie Selbstmanagement von Lehrern nehmen zwischenzeitlich einen großen Teil meiner Tätigkeit als Coach ein. In den letzten Jahren hat sich aus dem verschieden Methoden ein Zusammenwirken von VT mit Humor, Provokation, Impact – und Hypnose-Techniken und PEP entwickelt, das mir die Zusammenarbeit mit Kindern, deren gesamten Familien und ihrem schulischen Umfeld, sowie in den Coachingprozessen zur wahren Freude im Arbeitsalltag werden lässt.

Cornelie Schweizer

schweizerDr.rer.nat. Dipl.Psych. (D)

Diplompsychologin; verheiratet, vier Kinder, ein Enkelchen, Promotion in hypnotherapeutischer Raucherentwöhnung, Ausbildung in Hypnotherapie (M.E.G.), systemischer Paar- und Familientherapie und systemischer Supervision (IFW, SG).Während des Studiums Arbeit in der lösungsorientierten Ambulanz der Psychiatrischen Universitätsklinik Tübingen, später Dozentin für Kommunikation und Konfliktmanagement an der FH Aalen, der Universität Stuttgart und am Zentrum für Konfliktmanagement der Universität Tübingen. Langjährige Therapie- und Forschungstätigkeit in der hypnotherapeutischen Ambulanz des Psychologischen Instituts in Tübingen.
Derzeit tätig als Ausbilderin und Supervisorin der Milton-Erickson-Gesellschaft sowie als Hypnotherapeutin, systemische Paar- und Familientherapeutin und Supervisorin in eigener Praxis. Mitarbeit bei Studien zur Hypnotherapie bei Professor Dr. Anil Batra an der PsychiatrischenUniversitätsklinik in Tübingen in den Bereichen: Tabakabhängigkeit, pathologisches Glücksspiel, Depression und Angst.
Mitautorin der S3-Leitlinie für tabakbezogene Störungen der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF).
Verschiedene Veröffentlichungen in den Bereichen Hypnotherapie und Tabakabhängigkeit u.a.:
„Vom blauen Dunst zum frischen Wind“ und „Das Praxisbuch der hypnotherapeutischen Raucherentwöhnung-66 Interventionen für Freiatmer“, Carl-Auer Verlag.
Tätigkeit in der Erstaufnahmestelle Tübingen für traumatisierte, alleine geflüchtete Frauen. Freie Mitarbeiterin bei ubf Tübingen für Trainings im Bereich Stressmanagement, Kommunikation und Gesundheitsentwicklung.

www.ccschweizer.de

Laurence Sugarman

sugarmanDr.med.  (USA)

Direktor des Zentrums für Angewandte Psychophysiologie und Selbst-Regulation (CAPS) am Rochester Institute of Technology, Verhaltenspädiater am Easter Seals Diagnostic and Treatment Center in Rochester, New York, und klinischer Professor der Pädiatrie an der University of Rochester School of Medicine and Denistry. Während den ersten 20 Jahren seiner Karriere entwickelte er ein Interesse an klinischen Strategien für biobehaviorale Probleme gesundheitlicher Erstversorgung mit Biofeedback und Hypnose, was er auch über 15 Jahre lehrte. Er ist international führend im Bereich Kinderhypnose. Bei CAPS fokussiert er sich auf autonome Regulation bei autistischer Spektrumsstörung, elterlicher Effektivität, Stress von College Studenten und der Integration interaktiver Spiele und Medien für die Gesundheit. Zudem Veröffentlichte er zahlreiche Paper, Audios, Buchkapitel und Videos zur Hypnose in der pädiatrischen Praxis. Dr. Sugarman sagt, er „investiert in das therapeutische Potential der Vorstellungskraft von Kindern“.

Bernhard Trenkle

trenkleDipl.Psych., Dipl. Wi.-Ing.  (D)

Leiter der M.E.G. Regionalstelle Rottweil. Mitglied des Direktoriums der Milton Erickson Foundation Phoenix, USA (seit 1999) und im Vorstand der International Society of Hypnosis ISH seit 2006), von 1984-2003 im Vorstand der Milton Erickson Gesellschaft für Klinische Hypnose (M.E.G.) und von 1996-2003 als deren 1. Vorsitzender, Gründungsherausgeber des M.E.G.a.Phon (1984-1998), 1999 Lifetime Achievement Award der Milton Erickson Foundation, USA. 2012 Milton Erickson Preis der MEG. 2012 Pierre Janet Award for Clinical Excellence der ISH. 2016 Nezindlovu Award des Milton Erickson Institutes Südafrika/MEISA für advancing hypnosis on the African Continent. 2017 Lifetime Achievement Award der Chinesischen Hypnose-Gesellschaft. Ausbildungen in Hypnotherapie und Familientherapie (Stierlin, Heidelberg). Von 1982-1986 Uniklinik Heidelberg Stimm- und Sprachabteilung (Arbeit mit erwachsenen und jugendlichen Stotterern, Stimmpatienten). Seit 1986 eigene Praxis in Rottweil. Organisator der Evolution of Psychotherapy Konferenz 1994 in Hamburg mit 6000 Teilnehmern sowie der bisher zweitgrößten Hypnosekonferenz weltweit mit 2300 Teilnehmern 2012 in Bremen. Organisator mehrerer anderer Großkongresse mit über 1000 Teilnehmern: Kindertagungen, Teile Therapie Tagungen, Mentales Stärken. Mitbegründer des Carl-Auer Verlages. Geschäftsführender Gesellschafter der Trenkle Organisation GmbH (Tagungsorganisation).

www.meg-rottweil.de

Melanie Trenkle

meli fuer wigry de P1030388Fachärztin Neurologie (D)

Melanie Trenkle, geb. 1979, Fachärztin der Neurologie. Vier Jahre Tätigkeit im Bereich Neurologie, 2 Jahre tätig in der Vitos Klinik Eichberg, Klinik für Erwachsenenpsychiatrie. Teilnahme an der Ausbildungsreihe "Werk-Statt" bei Martin Busch 2007/2008. 2008/2009 Ausbildung zur Shiatsu-Therapeutin. Tai Chi Lehrerin seit 2010. Seit 2008 Leitung einer wöchentlichen Kleingruppe und körpertherapeutisches Arbeiten mittels Tai Chi und dem feldenkraisähnlichen Ansatz von Martin Busch.

Wolfgang Wendlandt

wendlandt Prof.Dr.

Als Psychologischer Psychotherapeut führe ich in meiner Praxis in Berlin Kreuzberg Psychotherapien mit Einzelnen und Gruppen durch. In der Regel handelt es sich um Verhaltenstherapien, die von den Krankenkassen oder der Beihilfestelle finanziert werden. Die gruppentherapeutischen Angebote richten sich an Erwachsene mit sozialen Ängsten und an stotternde Erwachsene.

Bei der therapeutischen Zusammenarbeit geht es meist darum, sich mit den eigenen Veränderungsmöglichkeiten auseinander zu setzen, ergänzende Sichtweisen in das eigene Lebenskonzept zu integrieren sowie neue Handlungsschritte mutig zu erproben. Psychotherapeutische Unterstützung geht davon aus, dass es möglich ist, zu einer größeren und nachhaltigen Lebenszufriedenheit zu gelangen und neue Handlungsräume zu erschließen.

Meine psychotherapeutischen Erkenntnisse und Erfahrungen habe ich während meines Berufslebens regelmäßig weitergegeben: In der Ausbildung unterschiedlicher Studiengänge, in der Fort- und Weiterbildung und durch die Publikation von Fachartikeln und Büchern.

Besonders intensiv habe ich mich mit dem Gebiet der Sprache und der Kommunikation beschäftigt. Seit nunmehr über 40 Jahren behandele ich Menschen mit Störungen des Sprechens und der Sprache. Ein zentraler Schwerpunkt bildet dabei das Stottern. Mein Behandlungskonzept orientiert sich an der Individualität der stotternden Person, wobei sprech- und stotterspezifische Therapiebausteine mit psychotherapeutischen Methoden kombiniert werden. Maßnahmen zur Rückfallprophylaxe und zur therapeutischen Nachsorge sind Bestandteile meines Behandlungsansatzes (siehe meine beiden letzten Buchveröffentlichungen: „Stottern im Erwachsenenalter“ und „Abenteuer Stottern“). In der Regel stehen freie Behandlungsplätze in der Gruppe zur Verfügung.

Meine langjährige wissenschaftliche Forschungs- und Praxistätigkeit auf dem Gebiet des Stotterns begann 1968 als ich damals – noch als Student – an der Poliklinik für Stimm- und Sprachkranke der Freien Universität Berlin angestellt wurde. Die Notwendigkeit, die Eigenarbeit der Stotternden auch nach Therapieende zu stärken und die bekanntermaßen hohe Rückfallgefährdung zu mindern, haben mich veranlasst, die Stotterer-Selbsthilfe in Deutschland zu initiieren und kontinuierlich zu fördern Youtube / Stottern als Kommunikationsstörung. Im anglo-amerikanischen Sprachraum herrschte in den 1970er Jahren ein beträchtlicher Wissensvorsprung im Fachgebiet Stottern, den ich bemüht war, durch eigene Buchveröffentlichungen und Fachartikel auszugleichen. So war es mir möglich, die Entwicklung der Stottertherapie in Deutschland nachhaltig mitzuprägen (siehe Literatur).

Als Ergebnis meiner eigenen Forschungs- und Lehrtätigkeiten zum Themenschwerpunkt „Sprache und Kommunikation“ entstand mein Buch „Sprachstörungen im Kindesalter. Materialien zur Früherkennung und Beratung.“ Mit dem dort vorgestellten „Sprachbaum“ gilt das immer wieder neu überarbeitete Buch mittlerweile als Standardwerk für Eltern, Fachleute und Studierende.

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